Literaturkreis

Maria Magdalena, Judas Iskariot oder Nikodemus sind uns als Personen aus der Bibel bekannt. Doch auch als Figuren zeitgenössischer Romane begegnen sie uns. Als solche ermöglichen sie nicht nur interessante Zugänge zu ihren biblischen Vorbildern, sondern eröffnen in aller Regel zugleich auch eine je eigene, bedenkenswerte Sicht auf Jesus und seine Botschaft sowie sein Leben, Sterben und Auferstehen.

Alle, die daran interessiert sind, sich dem biblischen Geschehen über solche „religiösen“ Romane anzunähern und sich mit Gleichgesinnten darüber auszutauschen, sind eingeladen zu einem Literaturkreis, an dem man entweder regelmäßig oder selbstverständlich auch sporadisch teilnehmen kann.

Der nächste Termin

Nächstes Treffen: Dienstag, 11. Februar, 19.30 Uhr

Lektüre bis dahin:                                                                                                                       Wilhelm Brunders, Wie Jesus glauben lernte

 

Bisherige Lektüren:

Jan Dobraczynski, „Gib mir deine Sorgen. Die Geschichte des Pharisäers Nikodemus“

Pär Lagerkvist, „Barabbas“

Luise Rinser, „Mirjam“

Patrick Roth, Magdalena am Grab

Colm Tóibín, „Marias Testament“

Eric-Emmanuel Schmitt, „Das Evangelium nach Pilatus“

Walter Jens, „Der Fall Judas“

Amos Oz, „Judas“

Arnold Stadler, „Salvatore“

Michael Köhlmeier, „Der Menschensohn“

Gerd Theißen, „Der Schatten des Galiläers“

Schalom Ben-Chorin, „Bruder Jesus. Der Nazarener in jüdischer Sicht“